Veröffentlicht am 26. Januar 2026

Review 1:Finanzielle Mittel für Direktzahlungen - DE - TST/INT (AP02.F1) - 2025

Finanzielle Mittel für Direktzahlungen 2024

Nach Artikel 104 der Bundesverfassung hat die Landwirtschaft den Auftrag, gemeinwirtschaftliche Leistungen zu erbringen. Diese werden mit jeweils einer spezifischen Direktzahlungsart gefördert. Im Jahr 2024 richtete der Bund insgesamt 2,788 Milliarden Franken Direktzahlungen für die Landwirtschaft aus.

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Der Bund richtete im Jahr 2024 insgesamt 2,788 Milliarden Franken Direktzahlungen aus. Am meisten wurde für Versorgungssicherheitsbeiträge (912 Mio. Fr.) ausgegeben, gefolgt von Produktionssystembeiträgen (693 Mio. Fr.), Kulturlandschaftsbeiträgen (536 Mio. Fr.) und Biodiversitätsbeiträgen (433 Mio. Fr.).

Hinweis: Die folgenden Grafiken zeigen die Verteilung der Direktzahlungen nach Kanton (Seite 2,3,4). Auf Seite 5 stehen die Detaildaten als Tabelle für den Download zur Verfügung (oben rechts bei der Tabelle: Hover Effekt / ... (Weitere Optionen) / Daten exportieren / Daten im aktuellen Layout / Exportieren.

Änderungen bei Direktzahlungsmassnahmen 2024

Am 1. Januar 2024 traten folgende Änderungen bezüglich der Direktzahlungsmassnahmen in Kraft:

  • Für Sömmerungsbetriebe wurde ein Zusatzbeitrag von 250 Franken pro Normalstoss zur teilweisen Abgeltung des höheren betrieblichen Aufwands für den Herdenschutz gegen Grossraubtiere eingeführt.
  • Der Produktionssystembeitrag «Längere Nutzungsdauer von Kühen» wurde eingeführt. Damit die zunehmende Beteiligung bei den neuen Produktionssystembeiträgen ab 2024 finanziert werden kann, wurden Mittel von rund 100 Millionen Franken innerhalb des Direktzahlungskredits umgelagert.
  • Der Basisbeitrag der Versorgungssicherheit beträgt 600 Franken pro Hektare und für BFF-Dauergrünflächen 300 Franken pro Hektare
  • Die Produktionserschwernisbeiträge wurden gleichzeitig in allen Zonen um je 100 Franken pro Hektare erhöht. Diese Umlagerung reduziert die Versorgungssicherheitsbeiträge in der Talzone um 37 Millionen Franken.
  • Zudem wurden rund 31 Millionen Franken Biodiversitätsbeiträge der Qualitätsstufe I bei vier Biodiversitätstypen, 15 Millionen Franken BTS-Beiträge und 18 Millionen Franken Beiträge für die längere Nutzungsdauer von Kühen innerhalb der Produktionssystembeiträge umgelagert.

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